Schulterschmerzen sehne muskel

Nach einem Skiunfall bin ich querschnittgelähmt (C5 / C6) und sitze im Rollstuhl.

Ich denke jeder kann sich vorstellen wie unangenehm etwas zu enges ist.

Um die Zusammenhänge etwas klarer zu verstehen erkläre ich zunächst mal was Faszien sind und welche Aufgaben diese im Körper übernehmen. Dann wird auch verständlich warum diese sehr stark bei Schmerzen im Körper beteiligt sind.

Doch sind es wirklich immer die Muskeln die Schmerzen, oder steckt da mehr dahinter. Neueste Forschungen zeigen tatsächlich dass nicht nur die Muskeln Schmerzen verursachen, sondern vor allen Dingen auch das komplette Fasziensystem.

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Leider versteift sich die moderne Schulmedizin immer mehr auf Untersuchungs- und Laborergebnisse. Der Mensch wird nicht als ganzes betrachtet sondern nur in Teilstücken.

Ich lebe in Syrien und leide von Muskelschmerzen in Beine Füsse Unterrücken und manchmal Armemuskel und Oberrücken.

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Noch deutlicher kann man Faszien anhand einer Zitrusfrucht erklären. Die weißen Fasern sind Faszien, das Fruchtfleisch können wir uns als Muskeln vorstellen.

Beantworten Sie dazu wenige kurze Fragen.

Der Ansatz des Musculus supraspinatus ist das Tuberculum majus, ein großer knöcherner Vorsprung am Oberarmknochen, der in etwa seitlich unterhalb des Knochenkopfes liegt. Auf dem Weg zwischen Ansatz und Ursprung verläuft der Musculus supraspinatus durch eine Schulterenge, die vom Schulterdach und dem Kopf des Oberarmknochens gebildet wird.

Reißt die Rotatorenmanschette komplett, verliert die gesamte Gelenkkapsel an Stabilität, wodurch der Oberarmkopf nicht mehr in seiner Position gehalten werden kann und dadurch unter das Acromion rutscht. Diesen Fall nennt man Instabilitätsimpingement.

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Der Arm wird in der Folge eng am Körper gehalten, um die Muskulatur zu entlasten und ist aufgrund der Schmerzen in seiner Beweglichkeit massiv eingeschränkt. Oft ist der Sehnenanteil unterhalb des Schlüsselbeines besonders druckschmerzhaft. Besteht die Tendinosis calcarea chronisch, können die Schmerzen weniger stark und dauerhaft auftreten. Besonders häufig sind Frauen ab dem 30. Lebensjahr von dieser Erkrankung betroffen.

Ein degenerativer Prozess der Supraspinatus- Sehne wird als Tendinosis calcarea bezeichnet. Diese entsteht durch die Ablagerung von Calciumsalzen an der Sehne. Die Patienten leiden unter akuten, stark einschränkenden Schmerzanfällen in der Schulter.

Bei dem so genannten Outlet- Impingement wird der Subakromialraum von den umgebenden anatomischen Strukturen eingeengt. Hierzu zählen vor allem Formveränderungen des knöchernen Vorsprungs (Acromion), ein Akromionsporn oder Knochenablagerungen (Osteophyten) im Gelenkspalt aufgrund von degenerativen Erscheinungen.

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Ursprung und Ansatz des Musculus supraspinatus verleihen dem Muskel die Funktion, den Arm seitlich nach oben anzuheben, insbesondere bei Beginn der Bewegung. Die Innervation des Musculus supraspinatus wird vom Nervus suprascapularis gewährleistet. Er setzt sich aus den Spinalnerven C4, C5 und C6 zusammen.

Am häufigsten treten diese Ablagerungen an der Rotatorenmanschette des Schultergelenkes auf. In diesem Zusammenhang spricht man von einer Kalkschulter (Synonyme: kalzifizierende Tendinitis der Schulter; Schulterkalk; Schulterverkalkung; ICD-10 M75.3: Tendinitis calcarea im Schulterbereich ).

Geschlechterverhältnis: Frauen sind von der Tendinitis calcarea im Schulterbereich (Kalkschulter) häufiger betroffen als Männer (3 : 1).

Nachfolgend wird schwerpunktmäßig die Tendinitis calcarea im Schulterbereich beschrieben.

Eine Tendinosis calcarea (Synonyme: Kalkablagerungen; kalzifizierende Tendinitis; kalzifizierende Tendopathie; Periarthropathia calcificans; Peritendinitis calcarea; Sehnenverkalkung; Tendinose calcarea; ICD-10 M65.29: Tendinitis calcarea, nicht näher bezeichnete Lokalisation) beschreibt kalkartige Ablagerungen in verschiedenen Sehnen und Sehnenansätzen im menschlichen Körper.

Häufigkeitsgipfel: Die Tendinitis calcarea im Schulterbereich (Kalkschulter) tritt vorwiegend zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf.

Verlauf und Prognose: Das Beschwerdebild ist abhängig von der Größe des Kalkherdes und vom Stadium der Erkrankung. Die Tendinosis calcarea kann von starken Schmerzen begleitet sein, aber auch symptomlos verlaufen. Die Symptomatik verschlechtert sich signifikant, wenn die Kalkherde in das nahe gelegene Gelenk oder in einen Schleimbeutel ( Bursitis calcarea) eintreten. Der Verlauf einer Tendinitis calcarea ist sehr unterschiedlich und eine Prognose ist schwer zu treffen.

Die Prävalenz (Krankheitshäufigkeit) einer Tendinitis calcarea im Schulterbereich (Kalkschulter) liegt bei 2-3 % (in Deutschland).

Meist ist hier die Supraspinatussehne (Ansatzsehne des Musculus supraspinatus (Obergrätenmuskel)) und zwar in 75 % der Fälle, aber auch die Infraspinatussehne (der Musculus infraspinatus ist ein Außenrotator des Oberarmknochens) betroffen. Weitere häufig von Verkalkung betroffene Sehnen sind die Patellarsehne (Knie) und die Achillessehne (Fuß). Auch der Oberschenkelknochen (Trochanter major) sowie der Ellenbogen können betroffen sein. Oft geht die Erkrankung mit Entzündungsprozessen einher. Dann wird von einer Tendinitis calcarea gesprochen.

Im Vordergrund der nicht-operativen Maßnahmen steht die Analgesie (Schmerzlinderung), möglichst in Verbindung mit einer dauerhaften Beseitigung des Kalkdepots. Reichen diese Maßnahmen nicht aus, wird häufig eine operative Therapie erforderlich. Die Tendinosis calcarea kann spontan ausheilen, d. h. das Kalkdepot wird natürlich resorbiert (vollständiger Abbau des Kalks). Allerdings kann sich die Spontanheilung über einen Zeitraum von bis zu mehreren Jahren hinziehen.