Schulterschmerzen nach schwangerschaft

Im Zuge einer Einengung des Schulterdaches wird eine der wichtigsten 4 darunterliegenden Schultersehnen in ihrer Gleitfähigkeit behindert. Damit kommt es auch zu Bewegungseinschränkungen der Rotatorenmanschette, die Schmerzen verursachen, vor allem bei Bewegungen, die über den Kopf führen. Ursache ist eine Formveränderung des Schulterdaches, aber auch Kalkschulter, Arthrose oder Schleimbeutelentzündungen können ein Impingement-Syndrom begünstigen.

Schulterschmerzen betreffen etwa 30 % der Bevölkerung, der Gipfel steigt mit zunehmendem Lebensalter.

Eine konservative Therapie besteht aus Infiltrationen ins Schultergelenk, sowie aus Physiotherapie. Bei fortgeschrittener Arthrose ist meist eine arthroskopische Operation erforderlich.

Häufig gehen Schulterschmerzen nicht direkt von der Schulter selbst aus, sondern äußern sich auch aufgrund von Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule (insbesondere der Nackenwirbelsäule) oder auch infolge von Herzerkrankungen. Schulterschmerzen können jedoch auch in andere Regionen ausstrahlen, wie etwa in den Oberarm, in den Nacken oder in den Bereich der Schulterblätter.

Je nachdem, ob Schmerzen spontan auftreten, unterscheidet man akute und chronische Schulterschmerzen. Dementsprechend sind auch die Symptome höchst unterschiedlich. Charakteristische Beschwerdebilder sind Stechen bei bestimmten Bewegungen, wie z.B. beim Heben oder Tragen, beim Schlafen oder Erwachen, bei Kälte oder Feuchtigkeit. Häufig sind die Schmerzen jedoch nicht direkt in der Schulter zu spüren, sondern strahlen in benachbarte Regionen, wie Nacken oder Oberarm aus.

Ziel der Behandlung ist es, den Gelenkskopf wieder in die Gelenkspfanne einzubringen. Der Unfallchirurg richtet das betroffene Gelenk manuell ein, danach wird es für etwa 2 bis 3 Wochen ruhiggestellt. Im Anschluss erfolgt eine Physiotherapie, um das Gelenk wieder zu mobilisieren.

Arthrosen entstehen infolge von Verletzungen, die schon Jahre zurückliegen können, sowie durch Tätigkeiten, die mit schwerem Heben oder Tragen verbunden sind, aber auch durch den normalen Alterungsprozess.

Schmerzen können durch äußere Einflüsse ausgelöst werden, wie z.B. durch eine Verletzung beim Sport, durch Unfall oder Knochenbruch. Diese Schmerzen treten spontan auf. Im Unterschied dazu entstehen chronische Schulterschmerzen infolge bestimmter Bewegungen, Haltungen, durch Überlastung oder Abnützung.

Danach erfolgt eine Untersuchung der Schulter mithilfe spezieller Tests, wie etwa das Drehen bzw. durch Bewegen des betroffenen Arms. Auch die benachbarten Körperregionen werden vom Arzt untersucht (z.B. die Halswirbelsäule, Oberarme, Brustkorb), um festzustellen, ob der Schmerz ausstrahlt oder möglicherweise von einem anderen Bereich ausgeht.