Schultergelenksarthrose vorbeugen

Mittwoch 08:00-12:00 und 13:30-16:00 Uhr

Die minimalinvasive Operationstechnik ist erfahrungsgemäß sehr komplikationsarm und für unsere Patienten gut verträglich. Unsere erfahrenen Schulterchirurgen erkennen mögliche Risiken bereits frühzeitig im Vorgespräch und können somit den meisten Gefahren vorbeugen. Zu den möglichen Risiken gehören u.a. Thrombose, Entzündungen und Nachblutungen. Nach der Operation kann es zu Schmerzen kommen, die meist aber schnell verschwinden und mit Schmerzmitteln therapiert werden können.

Eine Operation ist eine Belastung für den Körper. Reduzieren Sie Übergewicht und hören Sie auf zu Rauchen. Denn beides belastet den Organismus zusätzlich.

Es findet nach der operativen Behandlung keine Ruhigstellung im Arm-Immobilizer statt. Das beutet der Patient kann den Ellenbogen und das Handgelenk frei bewegen. Stufenweise wird die volle Gelenkbeweglichkeit der Schulter ohne Bewegungslimit und unter Beachtung der Schmerzgrenze erarbeitet. Insgesamt dauert die Nachbehandlung zwischen 4 und 6 Monaten.

Die Operation dauert ca. 30 Minuten und wird in der Vulpius Klinik ambulant, d.h. ohne stationären Krankenhausaufenthalt durchgeführt.

Die operative Therapie der schmerzhaften AC-Gelenksarthrose besteht in der arthroskopischen Entfernung des AC-Gelenkes (ARAC). Mit einer speziellen Fräse tragen unsere Schulterchirurgen das erkrankte Gelenk ab, ohne die oberhalb des Gelenks gelegene stabilisierenden Bandstrukturen zu verletzen und damit eine Instabilität zu verursachen.

Der Verschleiß des Schultereckgelenkes führt häufig zu Beschwerden im Schulterbereich. Die resultierenden Knochenausziehungen tragen zur Einengung des subacromialen Raumes bei und treten häufig mit dem Impingement-Syndrom zusammen auf. Ist eine klinische Schmerzsymptomatik vorhanden, sollte bei einer Operation bei Impingement-Syndrom das Schultergelenk mitbehandelt werden.

Die Operation wird ambulant durchgeführt. Das heißt, Sie können nach einer Überwachungsphase nach der OP und wenn Sie sich gut fühlen wieder nach Hause. Bitten Sie Partner oder Freunde, Sie abzuholen, da Sie selbst nicht Auto fahren können. Tragen Sie bequeme Kleidung, in der Sie sich wohlfühlen und kaufen Sie vorher genügend Lebensmittel ein, damit Sie am Tag der OP versorgt sind.

Die Schulter- und Ellenbogensprechstunde findet nach telefonischer Anmeldung unter Tel. 07264 – 60 217 zu folgenden Zeiten statt:

Patienten sollten die gesamte Schulter für einige Wochen schonen, aber durch Physiotherapie beweglich halten. Bei Patienten, bei denen die Verkalkung extrem verhärtet war, bleibt die betroffene Schultersehne manchmal geschwächt.

Es gibt verschiedenen Möglichkeiten der Kalkschulter-Therapie. Oft beseitigt der Körper die Kalkansammlungen selbst und die Krankheit heilt ohne weiteres Zutun aus. Den Heilungsprozess unterstützen können Ärzte mit nicht-operativen (konservativen) Maßnahmen. Sie gelten als wichtigste Therapiemaßnahmen bei Tendinosis calcarea und sollten über mindestens sechs Monate durchgeführt werden, je nach Schweregrad der Symptome. Bei größeren Kalkdepots und ausgeprägten Beschwerden kann eine Operation sinnvoll sein.

Zudem begünstigen Verletzungen der Schulter beim Sport, durch Unfälle, Stürze oder Sehnenrisse kommen als Auslöser infrage. Eine zu große Belastung der Schulter, etwa bei schwerer Arbeit, begünstigt eine Kalkschulter.

Lassen sich die Schmerzen bei einer Kalkschulter nicht durch diese Maßnahmen in den Griff bekommen, kann eine Stoßwellentherapie helfen. Sie heißt auch extrakorporale Stoßwellen-Therapie (ESWT). Ärzte arbeiten bei dieser Methode mit energiereichen, mechanischen Druckwellen, die ein spezielles Gerät außerhalb des Körpers (extrakorporal) erzeugt. Die Kalkansammlungen werden gezielt mit den Stoßwellen beschossen und ohne Operation zerkleinert. Der Körper beseitigt sie anschließend. Die Stoßwellen sollen zudem die Durchblutung ankurbeln und den Heilungsprozess in Gang setzen. Wie oft Ärzte die Stoßwellentherapie wiederholen müssen, hängt vom Ausmaß und der Lage der Verkalkungen ab. Zu beachten ist, dass die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für die Stoßwellentherapie bei Kalkschulter meist nicht übernehmen – im Gegensatz zu Schmerzmitteln, Physiotherapie und Operation.

Der Ultraschall ist eine wichtige Ergänzung zum Röntgenbild bei der Diagnose. Eingesetzt wird ein Ultraschallgerät mit einem Schallkopf, der Ultraschallwellen ins Gewebe sendet. Das Gewebe reflektiert die Wellen je nach Struktur und Dichte unterschiedlich. Ärzte können so die Lage und das Ausmaß der Verkalkung in der Schulter erkennen. Meist befindet sie sich in der Mitte der Sehne.

Zellumwandlung: Die Minderdurchblutung in der Schulter führt dazu, dass sich das Sehnengewebe zunächst in Bindegewebe (Faserknorpel) umbildet. Dieser Prozess ist meist schmerzarm oder schmerzlos.

Nicht jeder Patient mit Kalkschulter durchläuft dieser vier Stadien, die Erkrankung kann in jeder Phase "stecken bleiben". Akute Schmerzen treten wegen des phasenartigen Verlaufs meist schubartig auf.

Bei der sogenannte Nadel-Lavage, die unter Ultraschallkontrolle durchgeführt wird, schiebt der Arzt eine feine Nadel durch die Haut zu den Kalkherden vor. Die Kalkablagerungen werden mechanisch gelockert und über eine Kanüle abgesaugt. Die Methode wird unter lokaler Betäubung in spezialisierten Zentren durchgeführt. Beim früher häufig eingesetzten Needling wurden die Kalkherde lediglich durchlöchert, zerkleinert und so die Selbstauflösung in Gang gesetzt. Bei der Nadel-Lavage werden die Kalkansammlungen im besten Fall komplett entfernt, sie befinden sich dann in der Absaugvorrichtung.

  • Seit wann haben Sie Beschwerden in der Schulter?
  • Wie stark sind die Schmerzen ausgeprägt?
  • In welchen Situationen treten die Schmerzen auf, zum Beispiel, wenn Sie auf der Schulter liegen?
  • Bei welchen Bewegungen haben Sie Schwierigkeiten mit der Schulter, etwa wenn Sie mit den Armen über dem Kopf arbeiten?
  • Hatten Sie kürzlich einen Unfall, bei dem Sie sich die Schulter verletzt haben, zum Beispiel beim Sport?
  • Üben Sie eine Sportart aus, welche die Schulter extrem belastet?