Knochen schmerzen arzt

Um Knochenschmerzen vorzubeugen, sind eine ausgewogene Ernährungsweise, körperliche Bewegung und die Vermeidung von Fehlhaltungen sowie einseitiger Belastungen des Knochen- und Halteapparates bedeutsam. Um Knochenschmerzen durch osteoporotische Ursachen vorzubeugen, sollten die Knochen und die Muskeln durch gezielte Ernährung und wirksame Medikamente gestärkt werden.

Die Ursachen, welche zu mehr oder minder starken Knochenschmerzen führen, sind recht unterschiedlicher Natur. In Anhängigkeit von der Lokalisation der Knochenschmerzen sind eindeutige Hinweise auf die möglichen Ursachen erkennbar.

Zum einen werden die Knochenschmerzen mit den üblichen und bewährten schulmedizinischen Maßnahmen, zum anderen jedoch auch mit alternativmedizinischen Ansätzen wie die der Homöopathie gelindert. Neben der Einnahme von Schmerzmitteln und zusätzlichem Vitamin A bei Mangelerscheinungen sind spezielle Medikamente beispielsweise bei Rachitis oder Arthrose erforderlich, um die Knochenschmerzen zu vermindern.

Treten bestimmte Anzeichen bei einer Erkrankung auf, die mit Knochen- oder Gliederschmerzen verbunden sind, ist der rechtzeitige Gang zum Arzt empfehlenswert. Dieser kann einer weiteren Verschlimmerung der Knochenschmerzen entgegenwirken und diese sogar ganz beseitigen. Manchmal helfen auch bewährte Hausmittel und Kräuter als Einreibungen vorbeugend gegen Knochenschmerzen.

Darüber hinaus können Knochenschmerzen die Auslöser für unterschiedliche Folgeerkrankungen sein. Neben einer Abhängigkeit von Schmerzmitteln leiden die Betroffenen unter einer wesentlichen Einschränkung ihrer Lebensqualität und schlafen schlecht. Dies kann wiederum psychische Erkrankungen begünstigen.

In der Regel werden die Knochenschmerzen im fortgeschrittenen Alter auf das gesamte Skelett bezogen und umfassen überwiegend die Rippen, die Knochen der Wirbelsäule sowie das Becken. Knochenschmerzen können sowohl unter körperlicher Belastung als auch im Ruhezustand auftreten und zeigen sich ebenfalls in Form des sogenannten Tennisarms.

Handelt es sich bei den Knochenschmerzen um eine Krebserkrankung oder ein sogenanntes Plasmozytom, sind eine Chemo- sowie eine zusätzliche Strahlentherapie des Tumors grundlegend.

Bei älteren Menschen begründen degenerative Erkrankungen und Schädigungen der Nieren ebenfalls Knochenschmerzen. Erkrankungen, die mit einer starken Erhöhung der Körpertemperatur einhergehen, wie dies beim Dengue-Fieber der Fall ist sowie Erkältungen mit hohem Fieber tragen ebenfalls zu schmerzhaften Beschwerden an den Knochen bei. Eine Hepatitis A im fortgeschrittenen Stadium, die Borreliose und eine Unverträglichkeit von Gluten sind klassische Auslöser für Knochenschmerzen.

Knochenschmerzen werden als schmerzhafte Beeinträchtigungen der Knochen und der Gelenke bezeichnet. Knochenschmerzen treten sowohl bei älteren Menschen und Erwachsenen als auch bereits bei Kindern und Jugendlichen auf. Die letztgenannte Personengruppe klagt häufig über Knochenschmerzen in den Beinen.

Arthrose, rheumatoide Arthritis und die Bechterew’sche Krankheit sind Erkrankungen, die immer weiter fortschreiten. Wenn Knorpel und Knochen eines Gelenks einmal zerstört sind, lässt sich der Schaden nicht mehr rückgängig machen. Glücklicherweise lassen sich in den meisten Fällen durch eine konsequente Therapie die Schmerzen lindern und der Krankheitsprozess verlangsamen oder sogar stoppen. Entscheidend ist es deshalb, so früh wie möglich mit der Therapie zu beginnen.

Abnutzungsschäden (Arthrose) treten vor allem bei Gelenken auf, die falsch oder stark belastet werden, z. B. durch Übergewicht oder Sport. Besonders der Gelenkknorpel kann sich von Schäden kaum erholen. Ohne Knorpel reiben die Knochen direkt aufeinander, wodurch im Gelenk scharfe Kanten entstehen, die Schmerzen auslösen. Durch die Kanten und Ecken im Gelenk kann sich das Gelenk entzünden, was den Schmerz verschlimmern kann.

Hand- und Fingergelenke: Die Gelenke von Hand und Fingern können sowohl durch Abnutzung bei der Arthrose als auch durch die Entzündung bei der rheumatoiden Arthrits schmerzen. Bei der Arthrose sind oft nur einzelne Gelenke in Mitleidenschaft gezogen, während bei der rheumatoiden Arthritis häufig mehrere Gelenke an beiden Händen betroffen sind.

Dabei gibt es verschiedene Behandlungsmöglichkeiten. Um die Schmerzen und die Entzündung in den Gelenken zu unterdrücken, stehen verschiedene wirksame und gut verträgliche Medikamente zur Verfügung. Physikalische Therapie, Krankengymnastik und Co. tragen dazu dabei, die Beweglichkeit der Gelenke zu erhalten und Fehlhaltungen vorzubeugen. In bestimmten Fällen kann es nötig werden, die Gelenke durch eine Operation zu entlasten und so die Schmerzen zu lindern.

Zu den Erkrankungen, die am häufigsten zu Knochen- und Gelenkschmerzen führen, gehören die Arthrose, die rheumatoide Arthritis, Morbus Bechterew und die Osteoporose.

Bei der rheumatoiden Arthritis handelt es sich um einen Krankheitsprozess, bei dem der Körper die Gelenkhaut als fremd ansieht und mit einer Entzündung und Abstoßung reagiert. Die Erkrankung betrifft bevorzugt kleine Gelenke und kann zu verformten, schmerzenden Gelenken führen.

Kniegelenk: Knieschmerzen können viele verschiedene Ursachen haben. Häufig sind Schmerzen durch Abnutzungserscheinungen, zum Beispiel als Folge von Übergewicht, schlecht verheilten Verletzungen oder Fehlstellungen.

Die Bechterew’sche Krankheit, auch Morbus Bechterew genannt, ist eine chronische entzündlich-rheumatische Erkrankung, die vorwiegend die Wirbelsäule befällt und zu Schmerzen und einer zunehmenden Versteifung der Wirbelsäule führt.

Beschwerden am Bewegungsapparat stellen in Deutschland den Hauptanteil an chronischen Schmerzerkrankungen. Dabei sind Rückenschmerzen die häufigsten Beschwerden. Auch Schmerzen als Folge von Knochenschwund (Osteoporose) und von Verschleißerscheinungen an den Gelenken (Arthrose) haben sich zu wahren Volksleiden entwickelt. Auch bei entzündlichen Gelenkerkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis, dem Morbus Bechterew und anderen rheumatischen Erkrankungen sind die Gelenke schmerzhaft entzündet.