Kniegelenksarthroskopie narkose

Das Anästhesie-Team des MedCenters führt jährlich über 4.000 Anästhesien durch. Da neben der Patientensicherheit auch der Patientenkomfort für uns an vorderster Stelle steht, beschränkt sich unsere Tätigkeit nicht auf die Operation.

Die Allgemeinanästhesie (Vollnarkose) schaltet Schmerz- und Berührungsempfinden sowie das Bewusstein aus. Durch die Kombination von starken Schmerz- und Narkosemitteln schlafen Sie also tief und fest. Typischerweise kommt es dabei zu einem Verlust der selbständigen Atmung, so dass eine Beatmung notwendig wird.

Wie wichtig ist es für ein ambulantes OP-Zentrum, eigene Narkoseärzte zu haben?

Lokal- und Regionalanästhesie bewirken den Verlust von Schmerz- und Berührungsempfinden. Dabei ist der Patient wach und atmet eigenständig. Stress und Erinnerung können ihm medikamentös genommen werden. Auch ein leichter Schlaf ist möglich.

Was hat sich in den letzten Jahren bei der (Voll-)Narkose verändert und verbessert?

Der Begriff "Anästhesie" kommt aus dem Griechischen und beschreibt das Herbeiführen und den Zustand einer Empfindungslosigkeit, um eine Operation durchführen zu können. Hierbei werden unterschieden:

Nach der Operation betreuen wir Sie in unserem Aufwachraum weiter. Sie bekommen etwas zu essen und zu trinken, werden mobilisiert und anschließend angezogen. Der Verband und etwaige Drainagen werden kontrolliert. Falls Sie mit einer Orthese versorgt wurden, wird diese in ihrer Lage optimiert.

Regionalanästhesie: Durch Blockade von Nervenfasern ist ein größerer Abschnitt des Körpers empfindungslos

Lokalanästhesie: Empfindungslosigkeit eines kleinen Körperareals

Der Patient spürt die kurzen Impulse und unterstützt den Arzt und den Behandlungsvorgang, indem die Stoßwellentherapie auf die erkrankte Region mit der höchsten Schmerzempfindung gelenkt wird.

Die Kosten werden von den privaten Krankenversicherungen generell übernommen. Sie können auch nach Beantragung von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet werden.

Die Schmerzsymptomatik bildet sich über einen Zeitraum von bis zu zwölf Wochen zurück.

Als nicht operatives Verfahren stellt die Stoßwellentherapie eine etablierte ergänzende Behandlungsmethode zu operativen Eingriffen dar. Mit ihr gelingt es meist 85 % – je nach Art, Lokalisation und Ausmaß der Beschwerden – der Schmerzen der Patienten deutlich zu lindern oder ganz zu beseitigen. Dabei wird häufig eine Operation mit Risiken, der Notwendigkeit einer Narkose und eines Krankenhausaufenthaltes, vermieden.

Die Behandlung mit Stoßwellen ist nicht schmerzhaft und wird in unserer Praxis ambulant durchgeführt. Sie dauert etwa 15 Minuten. In der Regel sind fünf Behandlungen notwendig. Die Behandlung erfolgt gesondert von der orthopädischen Sprechstunde.

Das bei uns verwendete Stoßwellengerät erzeugt nach dem piezo-elektrischen Prinzip außerhalb des Körpers (extrakorporale) Schallwellen hoher Energie. Diese Schallwellen werden über ein Gelkissen, ähnlich wie bei einer Ultraschalluntersuchung, auf den Körper gebracht.

Die Stoßwellentherapie ESWL dient der Behandlung von chronischen Schmerzen und Verkalkungen, die vorzugsweise im Knochen-Sehnen-Ãœbergangsbereich und im Muskelansatzbereich auftreten. Charakteristische Erkrankungen sind:

Viele Patienten leiden an chronischen Sehnenansatzschmerzen. Ein Großteil wird durch den so genannten Tennisellenbogen, dem Fersensporn und durch Verkalkungen im Bereich des Schultergelenkes ausgelöst. Kennzeichnend sind ein jahrelanger Schmerzzustand mit Ruhe- und Bewegungsschmerzen.

Häufig findet sich ein unzureichendes Ansprechen auf eine herkömmliche konservative orthopädische Behandlungsmaßnahme. Aber auch die mögliche Operation ist durch Risiken gekennzeichnet und findet nur dann Anwendung, wenn alle nicht operative Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind.