Kniegelenk op hannover

in der Ernst-August-Galerie, Andreaestraße/Rosenquartier, Mehlstraße und der Schillerstraße (Galeria Kaufhof).

Ist die seitliche Bandführung jedoch zu fest, kann es erforderlich sein, die seitlichen Bandstrukturen operativ zu durchtrennen. Dieses Verfahren nennt man „Laterales Release“ und wird von uns vorzugsweise durch einen zusätzlichen operativen Schnitt vorgenommen, weil die rein arthroskopische Spaltung häufig nicht ausreicht und die Nachblutungsgefahr dabei sehr hoch ist..

außer Mittwoch und Freitag Nachmittag

Dr. Friederike Stümpel

In Extremfällen kann es erforderlich werden, den ganzen Kniescheibenband- und Streckapparat mit einer relativ umfangreichen Operation zur Mitte hin zu verlagern.

Meistens geht dies auch mit einer Formvariante der Kniescheiben einher, bei der die innen gelegene Kniescheibenrückfläche steil, die seitliche lang gezogen und flach ist.

Knorpelschaden hinter der Kniescheibe

In Fällen unfallbedingter Meniskusrisse, bei denen man ansonsten gesundes Gewebe vorfindet, können bei Abrissen in der gut durchbluteten Zone Meniskusnähte oder Refixationen erfolgreich vorgenommen werden. Dies beinhaltet anschließend eine mehrwöchige Bewegungseinschränkung und Entlastung an Unterarmgehstützen und sollte daher wirklich nur auf Erfolg versprechende Anwendungen beschränkt bleiben.

In der Regel sind es abgelöste oder lose Knorpelfragmente, die das Gelenk reizen, sodass mit deren Beseitigung eine deutliche Linderung zu erreichen ist.

Das künstliche Hüftgelenk ist dem natürlichen Gelenk nachempfunden und besteht aus Hüftpfanne, Hüftschaft und Hüftkopf. Die Materialien sind Metalllegierungen, Keramik und spezielle Kunststoffe. Die Operation wird entweder in Voll- oder in Teilnarkose durchgeführt. Nach einem Hautschnitt an der Außenseite des Oberschenkels wird das Hüftgelenk freigelegt und das Kunstgelenk eingesetzt. Dieses kann je nach Erfordernis zementfrei oder zementiert erfolgen. Das künstliche Kniegelenk besteht aus einem Oberschenkelteil, einem Unterschenkelteil und einem Zwischenstück. Die Materialien sind auch hier wieder Metalllegierungen und bestimmte Kunststoffe.

Der Operateur verwendet gern Implantate, die sich seit Jahren bewährt haben,

Das künstliche Hüftgelenk wird routinemäßig seit den 1960er Jahren, künstliche Kniegelenke werden seit den 1980er Jahren routinemäßig implantiert. Allein in Deutschland werden pro Jahr ca. 180 000 künstliche Hüftgelenke und ca. 80 000 künstliche Kniegelenke eingesetzt. Somit zählen diese Operationen zu den häufigsten und erfolgreichsten Operationen der Medizingeschichte.

Hierdurch werden die Gelenke beweglich gehalten und die Muskulatur gekräftigt. Weiterhin kommen schmerzlindernde und entzündungshemmende Arzneimittel zum Einsatz, sogenannte nicht-steroidale Antirheumatika. Wichtig sind auch orthopädische Hilfsmittel wie Gehstock, Pufferabsätze und Bandagen.

Bei der Operation wird das Kniegelenk von vorn eröffnet und entsprechend für das Einsetzen des Kunstgelenkes vorbereitet. Auch hier kann das künstliche Gelenk wieder zementfrei oder zementiert verankert werden. Nach der Operation wird das betreffende Bein in einer speziellen Lagerungsschiene aus Kunststoff gelagert. Wunddrainagen und Katheter werden meist am zweiten Tag entfernt. Obwohl die Implantation von künstlichen Hüft- und Kniegelenken heute als Standard operation und Routineeingriff gilt, ist eine sorgfältige Vorbereitung, Durchführung und Nachbehandlung unerlässlich.

Doch bevor ein endoprothetischer Ersatz des betroffenen Gelenkes erfolgt, sollten zunächst alle Möglichkeiten der konservativen Behandlung genutzt werden. Sehr wichtig ist es, in diesem Zusammenhang, Bewegung ohne Belastung, wie z. B. Radfahren und Schwimmen aber auch Krankengymnastik, durchzuführen.

Jede Operation, auch die kleinste, birgt gewisse Risiken. Zu den allgemeinen Risiken gehören Thrombosen und Embolien, Verletzungen von Nerven und Blutgefäßen. Nach der Operation kann es zu Kalkeinlagerungen, Ausrenkungen des Hüftgelenkes oder Infektionen kommen. Doch für alle diese Risiken und Komplikationen gibt es vorbeugende Maßnahmen und Behandlungslösungen, um die Probleme so klein wie möglich zu halten und Störungen zu beheben. Schnell wieder auf den Beinen nach der OP Bereits in den ersten Tagen nach der Operation soll der Patient aufstehen. Das Laufen erfolgt an Unterarmgehstützen. Zwischen dem 12. und 14. Tag nach der Operation werden die Fäden gezogen und der Patient für einen Zeitraum von drei Wochen in eine Reha-Klinik verlegt. In den ersten Wochen zu Hause benötigt der Patient noch etwas Hilfe im Haushalt. Im ersten Jahr nach der Operation kann man ständige Fortschritte und Verbesserungen der Beweglichkeit und beim Gehen feststellen. Durch Krankengymnastik und geeignete Sportarten wie z. B. Radfahren und Schwimmen wird dabei die Muskulatur im Bereich des operierten Gelenkes wieder aufgebaut.

wobei Standardversorgungen und -verfahren in der Regel die besten Ergebnisse erbringen, da hier die meisten Erfahrungen bestehen. So verwendet unsere Praxis nahezu ausschließlich zementfreie Hüftendoprothesen mit einem so genannten Gradschaft und einer Pressfit-Pfanne. Im Kniegelenkbereich verwenden wir einen Oberflächenersatz, wobei wir die Tibiakomponente in der Regel zementieren und den Oberschenkelbereich zementfrei implantieren.

Diesen Artikel schrieb Dr. Hans-Peter Haase

Zu den möglichen Risikofaktoren für eine Arthrofibrose nach einer Verletzung oder Operation gehören:

Bei einigen Patienten mit Arthrofibrose am Knie reicht das jedoch nicht aus. Wenn nicht nur das Gelenk, sondern auch die Oberschenkelmuskulatur vernarbt ist, hilft nur noch eine sogenannte Judet-Operation. Den aufwendigen Eingriff beherrschen nur wenige Chirurgen in Deutschland. Dabei löst der Operateur die komplette Oberschenkelmuskulatur von der Hüfte bis unter das Knie ab. Dadurch rutscht die Muskulatur nach unten und das Kniegelenk lässt sich wieder beugen.

Nach einer arthroskopischen Kreuzbandoperation kommt es in bis zu zehn Prozent der Fälle zu einer Arthrofibrose des Kniegelenks, nach einer Knieprothesenimplantation liegt das Risiko bei etwa vier Prozent. Eine Arthrofibrose macht sich zunächst durch typische Entzündungsreaktionen wie Rötung und Schwellung bemerkbar. Im Laufe der Zeit lässt sich das erkrankte Gelenk immer weniger beugen oder strecken. Bei Arthrofibrose am Knie wird die Kniescheibe immer unbeweglicher. Der Arzt sollte zunächst andere Erkrankungen ausschließen, die ähnliche Symptome verursachen, zum Beispiel Infektionen oder ein falsch eingesetztes Kunstgelenk im Knie.

Eine Arthrofibrose wird zunächst mit Kortison behandelt. Halten die Beschwerden länger als ein Jahr an, kann eine sogenannte arthroskopische Arthrolyse das Gelenk wieder beweglicher machen. Dabei entfernt der Operateur im Rahmen einer Gelenkspiegelung das Narbengewebe und löst Verklebungen.

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Eine Arthrofibrose ist eine überschießende Narbenbildung an einem der großen Gelenke, zum Beispiel an Knie, Hüfte, Schulter, Sprung- oder Handgelenk. Sie tritt als häufige, aber kaum bekannte Komplikation nach einer Operation oder Verletzung am Gelenk auf. In Deutschland erkranken mehr als 40.000 Menschen pro Jahr an Arthrofibrose. Dabei verdrängen die Bindegewebszellen der Narbe gesundes Gewebe und schränken dadurch die Beweglichkeit des Gelenks meist dauerhaft ein.

Sie haben bereits abgestimmt.

  • eine Neigung zu ausgeprägter Narbenbildung
  • eine schlechte Beweglichkeit des Gelenks vor der Operation
  • Arthrofibrosen an anderen Gelenken
  • emotionale Belastungen und Störungen des vegetativen Nervensystems

In seltenen Fällen tritt Arthrofibrose ohne vorherige Verletzung oder Operation auf. Als Ursache für diese sogenannte primäre Arthrofibrose vermuten Forscher genetische Faktoren.