Arthrose ellenbogen symptome

Der Ellenbogen ist für die Funktion des Armes von großer Bedeutung. So gelingt ein kraftvolles Abstützen nur, wenn das Ellenbogengelenk ausreichend beweglich und schmerzfrei ist. Auch die regelrechte Funktion der Hand ist maßgeblich von der Funktion des Ellenbogengelenks abhängig.

  • Entzündungen des Gelenks
  • Unfälle (Knochenbrüche, Gelenkluxationen etc.) mit bleibendem Gelenkschaden
  • Hohe und dauerhafte Armbeanspruchung bei Arbeit und Sport (Gewichtheben, Tennisspielen etc.)

Anfangs klagt der Patient nicht selten über eine Gelenksteifigkeit, die sich langsam zu Bewegungseinschränkungen weiter entwickelt. Am Ende der Entwicklung stehen ausgeprägte, bewegungsabhängige Schmerzen.

Mildern lassen sich die Schmerzen durch die Einnahme von entzündungshemmenden Medikamenten oder durch deren Applikation in das Gelenk. Entsprechende Reduzierung der Gelenkbelastung und Krankengymnastik lindern die Beschwerden zusätzlich.

Entstehung der Arthrose des Ellenbogengelenks

Auch Rheumatiker leiden oft unter einer entzündlichen Arthrose des Ellenbogens. Bei den Verletzungen kommt den sogenannten Minimalverletzungen, wie sie für manchen Sportarten (Handball, Wurfsportarten) typisch sind, eine besondere Bedeutung zu. Sie können noch nach vielen Jahren zu einer Arthrose des Ellenbogens führen.

Zu den wichtigsten Grunderkrankungen zählen:

Wenn die geschilderte, konservative Therapie nicht mehr anspricht und der Patient in seiner Lebensqualität deutlich eingeschränkt ist, sollten die Risiken einer Operation gegen den Nutzen abgewogen werden. Auch bei immer wieder auftretenden Gelenkblockierungen durch freie Gelenkkörper sollten operative Maßnahmen erwogen werden.

Arthrosen des Ellenbogengelenks sind meist sekundäre Arthrosen, d.h. sie entwickeln sich als Folge einer anderen Erkrankung, einer Verletzung oder einer Entzündung.