Arthrose arzt münchen

Arthrose bezeichnet einen altersunüblichen Verschleißzustand der Gelenke. Die Ursachen einer Arthrose sind vielfältig, grundsätzlich kann jedes Gelenk des Körpers von Arthrose betroffen sein, in Deutschland ist die Arthrose des Kniegelenks jedoch am häufigsten.

Dr. Kosarev stehen zur Behandlung einer Arthrose verschiedene Methoden und Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Nach einer genauen Untersuchung, Anamnese und Diagnose Ihrer Beschwerden werden verschiedene Wege in Betracht gezogen.

Arthrose hat viele Ursachen. Gerade mit zunehmendem Alter unterliegen die Gelenke einem erhöhtem Verschleiß, da viele Strukturen der Gelenke durch den natürlichen Alterungsprozess in ihrer Leistungsfähigkeit nachlassen. Dieser Effekt kann durch genetische Ursachen noch verstärkt werden.

Bei Verletzungen muss nicht direkt das Gelenk betroffen sein. Jegliche Verletzungen, die eine erhöhte Beanspruchung eines Gelenks zur Folge hat, kann zur Ausbildung einer Arthrose führen.

Ein schmerzendes Gelenk führt häufig dazu, dass man dieses Gelenk schont – dabei hilft regelmäßige und gezielte Bewegung des Gelenks bei der Stärkung des Knorpels und ist für dessen Gesundheit von höchster Wichtigkeit. Gezielte Bewegungstherapie kann also zur Behandlung von Arthrose genutzt werden, zusammen mit Medikamenten, Akupunktur und anderen Therapieverfahren sind dies die nicht-operativen Therapien, die im Rahmen einer Arthrosebehandlung in Frage kommen.

Häufige Ursachen einer Arthrose sind auch Überbeanspruchung oder Verletzungen. Bei Überbeanspruchungen, ob nun durch Sport oder auch Fehlstellungen, kommt es zu einem verstärktem Knorpelabrieb, was den Arthroseprozess vorantreibt. Dies betrifft insbesondere das Hüft- und das Kniegelenk.

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Auch rheumatische Erkrankungen können zu Arthrose führen, besonders Autoimmunkrankheiten wie rheumatoide Arthritis und andere rheumatische Erkrankungen führen zu Gelenkentzündungen, die oft massive Knorpel- oder Gewebeschäden zur Folge haben.

Bei Gonarthrose (Kniegelenksarthrose) kommt neben den Schmerzen eine eingeschränkte Beweglichkeit hinzu, die wiederum zum Abbau der Muskulatur beiträgt. Patienten mit Coxarthose (Hüftgelenksarthrose) zeigen typischerweise das Entlastungshinken, bei dem das betroffene Gelenk kürzer belastet wird als das gesunde, sowie ein Nach-Außen-Drehen des geschädigten Hüftgelenks.

Alle Zustände, die die Strukturen im Gelenk über Jahre hinweg übermäßig belasten, können eine Arthrose zur Folge haben. So kommen als Ursache einer Arthrose ein jahrelanges Übergewicht, alte Verletzungen, Fehlstellungen, wie beispielsweise eine Hüftdysplasie, Medikamente, die die Knorpelsubstanz abbauen, langandauernde starke körperliche Belastung oder auch genetische Veranlagung infrage. Deshalb tritt die Arthrose in den meisten Fällen auch bei älteren Personen und nur selten bei jüngeren Patienten auf.

Wie macht sich Arthrose nun aber bemerkbar? Zu Beginn der Erkrankung hat der Patient häufig keine Beschwerden. Erst im Laufe der Zeit entwickeln sich die für Arthrose typischen Schmerzen in den Gelenken, zunächst nur unter Belastung, dann auch bei Bewegung und schließlich im fortgeschrittenen Stadium auch in Ruhe (sog. Ruheschmerz). Zu Beginn einer Bewegung können Schmerzen auftreten, die dann nach wenigen Momenten (Metern) wieder verschwinden (sog. Anlaufschmerz). Auch können die Schmerzen mit zunehmendem Alter an Intensität zunehmen. Bei manchen Patienten ist die Beweglichkeit der Gelenke eingeschränkt, insbesondere auch am Morgen nach dem Aufstehen (sog. Morgensteifigkeit), die meist nicht länger als 30 Minuten andauert. Durch den Knorpelabrieb kommt es zur Reizung des Gelenks, Flüssigkeit lagert sich ein, und die betroffenen Gelenke schwellen an. Bei kaltem oder nassem Wetter können sich die Beschwerden verschlechtern.

Die medikamentöse Arthrose-Therapie besteht aus der Gabe von schmerzlindernden und entzündungshemmenden Wirkstoffen sowie ggf. Substanzen, die direkt in das Gelenk gespritzt werden, um das Gelenk wieder beweglicher zu machen.

Eine Arthrose ist eine nichtentzündliche Gelenkerkrankung, bei der es durch einen Abbau des Gelenkknorpels oder eine sonstige Schädigung im Gelenk zu einem vorzeitigen, altersunüblichen Verschleiß des Gelenks kommt. Deshalb wird auch von Gelenkverschleiß oder Gelenkabnutzung gesprochen.

Durch starke oder unnatürliche Belastung des Gelenks kommt es zu einem Abbau der Knorpelschicht. Zusätzlich verändert sich die Knochenstruktur unterhalb des geschädigten Knorpels. Im Laufe der Jahre wird der Knorpel immer stärker abgerieben, der Gelenkspalt wird kleiner, sodass der Knorpel seine Funktion als Schutzschicht für den Knochen zunehmend verliert. Als Folge davon kommt es im Spätstadium der Arthrose zu einem direkten Kontakt der am Gelenk beteiligten Knochen, gleichzeitig verbreitert sich das Gelenk durch Ausbildung von Knochenausläufern (sog. Osteophyten).

Doch was ist der Unterschied zwischen Arthrose und Arthritis? Im Gegensatz zur Arthrose handelt es sich bei der Arthritis nicht um eine Abnutzung des Gelenkknorpels oder der anderen Gelenkstrukturen, sondern um eine Entzündung des Gelenks. Diese Entzündung kann durch eine Infektion, ausgelöst beispielsweise durch Bakterien oder Pilze, oder aufgrund einer autoimmunen Ursache, wie beispielsweise bei Rheuma, entstehen.

Grundsätzlich können sich alle Gelenke abnutzen. Besonders häufig betroffen sind allerdings das Hüftgelenk – der Arzt spricht dann von einer Coxarthrose, also einer Hüftgelenksarthrose -, das Kniegelenk oder die Gelenke an der Hand.

Anhand der Krankheitssymptome und der Anamnese (Krankengeschichte) wird der Arzt relativ schnell eine Arthrose in Erwägung ziehen. Auf einer Röntgenaufnahme lassen sich die typischen arthrotischen Veränderungen meist sicher erkennen, wie die Gelenkspaltverkleinerung, veränderte Gelenkflächen und Knochenstruktur, Osteophyten und ggf. eine Deformierung des Gelenks. Unter Umständen schließen sich weitere bildgebende Verfahren (Sonographie, Szintigraphie, MRT) an, um Komplikationen oder das Ausmaß der Schädigungen besser beurteilen zu können.